Die Studierenden lernen in welcher Sprache und Struktur sie ihre Ideen und politischen Projekte rüberbringen müssen, um erfolgreich zu sein.
Eine einzigartige Gelegenheit, an der Demokratisierung der Demokratie mitzuwirken.
Der MPP: ein einzigartiges Programm, das Menschen befähigt einen Beitrag zur Lösung der wichtigen gesellschaftlicheren Probleme zu leisten.
06.04.2010
Am 15. März veranstaltete die DGVN in Kooperation mit der HUMBOLDT-VIADRINA-School of Governance ein englischsprachiges Fachgespräch mit Wissenschaftlern und Praktikern aus der UN zur Ideengeschichte der Vereinten Nationen.
Welche Ideen oder prägende Konzepte wurden aus dem UN-System entwickelt, oder besonders durch die UN geprägt, welche Themen haben die UN besonders beeinflusst? Diese Ideengeschichte der Vereinten Nationen ist wenig aufgearbeitet und war die Grundlage des am Ralph Bunche Institute for International Studies (The City University of New York) angesiedelten United Nations Intellectual History Projects (UNIHP). Im Rahmen des Projekts entstanden in den vergangenen elf Jahren 17 Bücher über UN-Themen und eine CD-ROM mit Interviews wichtiger Persönlichkeiten im UN-Kontext. Das UNIHP gab den inhaltlichen Rahmen für das Fachgespräch, dessen Themenblöcke der Projektstruktur entsprungen sind.
Prof. Dr. Gesine Schwan begrüßte als Co-Initiatorin der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance die Teilnehmer.
Im ersten Panel „The United Nations Intellectual History Project“ führte Dr. Dr. h.c. Louis Emmerij in das UN Intellectual History Project (UNIHP) ein. Prof. Dr. Nico Schrijver sprach über „The International Architecture for Global Environmental Governance“ und Prof. Dr. Klaus Hüfner gab einige kritisch, konstruktive Anmerkungen zum UNIHP.
Zum Thema “Human Security and the United Nations” referierten Prof. Dr. Manuel Fröhlich “Human Security: Norm and Practice” und Dr. Thomas Fitschen “The Responsibility to Protect: Career of a Concept”.
Als weiterer Themenblock wurde die Verantwortung der Wirtschaft unter dem Titel “From Code to Conduct, The UN and Transnational Corporations” behandelt. Dr. Valerie Federico-Weinzierl referierte zu „The UN Global Compact in the Context of the Dealings with Transnational Corporations“ und Prof. Dr. Peter Eigen zu “The Angles of Anti-Corruption: Different Approaches, the UN’s Anti-Corruption Convention and EITI”.
Im letzten Themenblock “From Aid to Cooperation, the UN and Development” sprach Ruth Jacoby zu “The One UN” und Dr. Inge Kaul zu “Assessing UN Development Activities”.
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